Mobilität

Emissionsarm Mobil

Schrittweise Erweiterung des Fuhrparks mit Elektrofahrzeugen

Umweltfreundlich unterwegs für das Forschungszentrum ist seit Ende 2019 ein neuer StreetScooter. Das elektrisch betriebene Transportfahrzeug ist für Post- und

Warentransporte auf dem Campus im Einsatz. Das Forschungszentrum hat sich entschieden, das alte Transportfahrzeug auszusondern und an dessen Stelle nun auf eine

emissionsarme Alternative umzusteigen. Dem ersten StreetScooter sollen weitere elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge folgen – und mittelfristig möglichst die gesamte Flotte umgestellt werden. Im Klimaschutzplan des Forschungszentrums ist die Umrüstung auf elektrisch betriebene Fahrzeuge wie den StreetScooter ein wichtiger Schritt, um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen. Damit steigt zum Jahresende die Anzahl von 10 auf 16 Fahrzeuge mit alternativem Antrieb im Fuhrpark. Dazu zählen neben den reinen Elektrofahrzeugen auch Hybrid-Fahrzeuge und ein Wasserstoff-Auto. Die Fahrleistung vom gesamten Fuhrpark betrug 2019 1,4 Mio. km davon wurden 88.000 rein elektrisch gefahren, was einer Steigerung um 7 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Zusätzlich wurde der Einsatz von Lastenrädern zum Beispiel für Materialfahrten zwischen dem Campus und BAW Gelände durch Testfahrten geprüft. Beim Probefahren bestätigte sich, dass das Lastenfahrrad leicht und umweltfreundlich ist und eine Last bis zu 140 kg transportieren kann. Abgesehen von Spaß beim Fahren, gab es gute Gründe für die Anschaffung von Lastenrädern für das Forschungszentrum Jülich:

  • Gesundheitsaspekt (körperliche Fitness wird durch Bewegung unterstützt)
  • Sicherer Transport von kleinen Gütern möglich
  • Wintertauglichkeit sehr gut wegen mehrspurigen Fahrgestell (Dreirad)
  • Keine Parkplatzprobleme
  • Guter Ersatz für PKW (keine CO2 Emissionen)

 

 

Geplant ist die Ergänzung des Fuhrparks um 3 Lastenräder für die Nutzung bei der Logistik, der Haustechnik und den Umweltdiensten auf dem Campus.