Kommune

Jülicher Nachbarschaftsdialog

In dem vom Forschungszentrum Jülich initiierten Nachbarschaftsdialog arbeiten seit Mitte 2015 lokale Akteure aus Verwaltung, Handel, Handwerk, Industrie, Schule und Wissenschaft unter dem Leitgedanken "Gemeinsam die Zukunft für die Region Jülich gestalten" zusammen.

In mehreren Arbeitsgruppen widmen sich die Teilnehmer Projektideen in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft sowie Leben und Arbeiten in Jülich. Durch diese Projektideen soll Wissenschaft lebendig vermittelt und Forschung in der Region sichtbarer werden.

Zweiter Science Slam im Mai 2917: Gino Machunske vom Gymnasium Haus Overbach überzeugte mit seinem Beitrag in der Altersgruppe bis Stufe 10.

Ein erstes gemeinsames Projekt aus dem Nachbarschaftsdialog ist der „Jülicher Science-Slam“. Hier können Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende aus den Jülicher Schulen und Umgebung sowie der FH und dem Forschungszentrum sich mit kurzweiligen, rhetorisch-unterhaltsamen und künstlerischen Präsentationen über das Wissenschaftsthema „Strom“ auslassen und einen Preis als „Jülicher Super Brain“ gewinnen. Der zweite „Science Slam“ des Jülicher Nachbarschaftsdialogs ging dann im Mai 2017 um das Thema „Mit allen Sinnen“. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen hielten kreative und spannende Vorträge zum Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken.

Die „Haltestelle: Forschung“ ist ein weiteres Vorhaben, die der Nachbarschaftsdialog alsbald umsetzen möchte. Die „Haltestelle Forschung“ soll dabei von einer zentralen Stelle in der Jülicher Innenstadt aus Termine der Partner des Jülicher Nachbarschaftsdialogs bewerben – etwa der Schulen, der FH, der Stadt Jülich oder des Forschungszentrums. Darüber hinaus soll die Haltestelle als Treffpunkt zum Austausch über die Themen der Forschungsstadt Jülich fungieren sowie als klassische Haltestelle dienen, von der aus Jülicher Bürgerinnen und Bürger zu den im Vorfeld an der Haltestelle beworbenen Veranstaltungen abgeholt werden.