Attraktiver Arbeitsplatz

Career Center

Im Rahmen des Strategieprozesses wurde das Thema Karriereentwicklung und Befristungen intensiv diskutiert. Eines der Themen, welches daraus hervorgegangen ist, ist das Helmholtz Career Development Center for Researchers (HCDCR). Das Ziel des HCDCR@juelich ist es, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Forschungszentrum Jülich noch umfassender in ihrer Karriereentwicklung und Karriereplanung zu unterstützen.

Neben den Führungskräften als erste Personalentwickler und Karriereberater hält das HCDCR@juelich verschiedene karriereunterstützende Angebote bereit, von der Einzelberatung bis hin zur Informationsveranstaltung mit externen Fachleuten und Partnern. Diese können von den Nachwuchskräften in Eigeninitiative in Anspruch genommen werden. Das Forschungszentrum Jülich möchte seine jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler somit auf verantwortungsvolle Aufgaben in Wissenschaft, Industrie und Forschungsmanagement vorbereiten. Ein wichtiges Element des HCDCR ist die Vernetzung mit externen Partnern insbesondere im Rheinland und der Euregio Maas-Rhein, um den Nachwuchskräften die Chancen und die Innovationskraft dieser Region näher zu bringen.

 

Die Personalabteilung hatte im LeNa Projekt bei der Entwicklung der LeNa Handreichung zu Personal mitgewirkt. Dies ist mit in die erfolgreiche Antragsstellung für das Helmholtz Career Development Center for Researchers eingeflossen. Gefördert wird das HCDCR@juelich bis zu fünf Jahre mit einer Fördersumme von 750.000 Euro. Das HCDCR stellt somit ein großes Drittmittelprojekt in der administrativen Infrastruktur dar.

In Jülich arbeiten rund 350 Postdocs mit befristeten Arbeitsverträgen. Spätestens in der Postdoc-Phase werden die entscheidenden Weichen für die spätere berufliche Karriere gestellt. Mit Hilfe von strukturierten Beratungsangeboten und Orientierungshilfen werden frühzeitig Karriereoptionen innerhalb und außerhalb der Wissenschaft aufgezeigt. Das Career Center übernimmt also eine Lotsenfunktion für bestehende Angebote des Forschungszentrums Jülich und bietet zusätzlich eigene Beratungs-, Coaching-, Informations- und Netzwerkangebote zum Thema Karriereentwicklung und -planung.

Außerdem wurden als ein weiteres Ergebnis des Strategieprozesses neue Postdoc-Leitlinien in einem partizipativen Verfahren über Arbeitstruppen erstellt. Hierin werden die Wichtigkeit der Karriereplanung sowie Arbeitsbedingungen und Besonderheiten für neu eingestellte Postdocs thematisiert. Für einen großen Teil ist das Ziel in der Wissenschaft zu bleiben, jedoch sind die verfügbaren Stellen limitiert. Jülich adressiert diese Phase in der Karriereentwicklung systematisch. Die Jülicher Postdoc-Leitlinien waren zudem die Grundlage für eine Helmholtz-weit entwickelte Leitlinie.


Perspektivwechsel – Hospitation als Entwicklung aus dem Strategieprozess

Um die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Administration zu verbessern, wurde im Rahmen des Strategieprozesses ein neues Angebot entwickelt: das Austauschprogramm „Perspektivwechsel“.

Dies bietet Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit den Austausch zwischen Wissenschaft und Administration aktiv zu verbessern und dadurch selbst neue Sichtweisen zu erhalten. So können Personen aus der Infrastruktur oder dem Wissenschaftsmanagement über eine Hospitation Einblicke in andere Bereiche des Forschungszentrums erhalten und gleichzeitig die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Infrastruktur und Administration fördern. Davon profitieren laufende und zukünftige regelmäßige oder projektbasierte Arbeiten zwischen den verschiedenen Abteilungen.

 

Das Austauschprogramm kann auch dafür nützlich sein um Impulse für die eigene Entwicklung zu erlangen. Insbesondere das Kennenlernen anderer Perspektiven außerhalb des eigenen Aufgabenbereichs sowie der Unterschiede und Gemeinsamkeiten des wissenschaftlichen und administrativen Bereichs werden durch den Perspektivwechsel unterstützt.