Profil und Prozesslenkung

Strategieprozess Umsetzungen

Von Projekten nach Augenmaß bis hin zur Campusbelebung

Zur Sicherung und weiteren Steigerung der hohen wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie der Profilschärfung, hat das Forschungszentrum Jülich im Zeitraum 2015 – 2017 einen Strategieprozess durchlaufen. Im Ergebnis konzentriert sich das Forschungszentrum Jülich in seiner Strategie „Kurs 2025“ auf die strategischen Forschungsschwerpunkte Information und Energie sowie Nachhaltige Bioökonomie. Neben dem wissenschaftlichen Portfolio wurde die Unternehmenskultur betrachtet. Daraus resultierten verschiedene Umsetzungsprojekte, welche zum Change-Management beitragen und die im Folgenden beispielhaft vorgestellt werden.

Die Verbesserung des Prozessmanagements sowie die weitere Professionalisierung des Projektmanagements waren zentrale Forderungen im Rahmen der Strategiediskussion. Auf der Prozess- und Projektebene ist die Jülicher Anpassung von PRINCE2 daher seit 2018 die verbindliche Projektmanagement-Methodik für alle Projekte im Bereich der Infrastruktur. Die sogenannte PRINCE2 mit Augenmaß „PRImA“ Methodik des Forschungszentrums Jülich wird kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. Sie findet auch immer häufiger Anwendung in wissenschaftlich geprägten Projekten. Durch die standardisierte Durchführung von Projekten nach PRImA wurde erstmalig ein dokumentiertes Regelwerk für die strukturierte und konstruktive Zusammenarbeit im Projektkontext geschaffen. Eine gemeinsame Sprache und gemeinsame Regeln sind hierbei die Basis für den Projekterfolg. Insgesamt wurden acht Projekte zur Optimierung der Verwaltungsprozesse, der so genannten Programmstruktur QPL (Qualifizierung der Prozesslandschaft im Forschungszentrum Jülich) umgesetzt.

Eines der Projekte aus dem Strategieprozess zur Unternehmenskultur befasste sich mit der Belebung des Campus. Eine attraktive Campus-Gestaltung wird in Zukunft eine noch stärkere Bedeutung für das Forschungszentrums Jülich haben und ein Aspekt für die Gewinnung von exzellenten Mitarbeitenden sein. Damit Jülich langfristig als Wissenschafts- und Tagungsstandort interessant bleibt, war das Projektziel, die Bedarfe für eine leistungsfähige Arbeitsumgebung und einen modernen Campus zu ermitteln und Vorschläge für die Weiterentwicklung zu erarbeiten. Unter anderem war es das Ziel, die Aufenthalts- und Lebensqualität auf dem Campus sowie der Attraktivität des Standortes Jülich zu erhöhen. Außerdem sollte eine bessere verkehrstechnische Anbindung des Forschungszentrums erreicht und die Anforderungen entsprechender Tagungs-, Verpflegungs- und Unterkunftsmöglichkeiten erfüllt werden. Als Handlungsfelder wurden z.B. Mobilität, Verpflegung, Services, Familie, Sport- und Freizeit, Austausch, Tagen und Wohnen identifiziert. Neben der Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit, wertet das Projekt die Attraktivität für Bewerberinnen und Bewerber auf.