Einführung und Vorwort

Über den Bericht

Seit 2014 erscheint der Nachhaltigkeitsbericht in einem zweijährigen Rhythmus. Das Ziel dieses Berichts ist es, den Gesellschaftern des Forschungszentrums Jülich sowie Partnern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Öffentlichkeit einen Einblick in die Art und Weise zu geben, wie im Forschungszentrum Jülich gearbeitet wird und Werte gelebt werden.

Für die Jahre 2016 und 2017 ist der Bericht zu einem digitalen Nachhaltigkeitsbericht weiterentwickelt worden. Auf diese Weise werden die verschiedenen Themen informativ, modern und vor allem interessenorientiert dargestellt. Die Navigation im digitalen Nachhaltigkeitsmagazin ist damit explorativ und individuell gestaltbar. Diese Website ergänzt die bestehende Berichterstattung, welche dem internationalem Standard und den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Hierzu hat sich das Forschungszentrum Jülich freiwillig verpflichtet.

Die Berichterstattung erfolgt in Übereinstimmung mit der Kern-Option der Global Reporting Initiative (GRI) Leitlinie nach der aktuellsten Version, den GRI Standards. Außerdem veröffentlicht das Forschungszentrum Jülich eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodes (DNK). Dabei gilt es zu beachten, dass es bisher keine forschungsspezifischen Ergänzungen beziehungsweise Interpretationen der GRI- und DNK-Leitlinien gibt. Das Forschungszentrum Jülich als Teil der Helmholtz-Gemeinschaft hat deshalb zusammen mit den anderen Helmholtz-Zentren sowie der Fraunhofer-Gesellschaft und Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam eine Handreichung entwickelt, welche verbindliche Rahmenbedingungen für die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten im Forschungskontext schafft. Diese wurde im Oktober 2016 als Ergebnis des Verbundvorhabens LeNa “Leitfaden Nachhaltigkeitsmanagement in außeruniversitären Forschungseinrichtungen“ unter www.nachhaltig-forschen.de veröffentlicht.

Das Nachhaltigkeitsmagazin gliedert sich wie die bisherigen Berichte in die Bereiche Profil und Prozesslenkung, Forschung sowie ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung. Bei der Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts wurde insbesondere auf eine ausgewogene Darstellung der wesentlichen positiven und negativen Aspekte der Nachhaltigkeitsleistung des Forschungszentrums Jülich geachtet. Der Bericht soll Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit überprüfbar und vergleichbar machen.

Die ersten beiden Berichte über die Jahre 2012/2013 sowie 2014/2015 können als PDF Datei heruntergeladen werden.

 

Prof. Dr. phil. habil. Martin Beckenkamp | Prorektor der HMKW - Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Köln | Wirtschaftspsychologie

Wissenschaft als Basis für Innovation und Fortschritt ist ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Zukunftsfähigkeit; Zukunftsfähigkeit ist ohne generationengerechte Nachhaltigkeit nicht denkbar und das ist durch die Nachhaltigkeitsstrategien der UN international (SDG’s) und des Bundes und einzelner Länder national gut dargelegt. Wissenschaft besitzt damit eine gesellschaftliche Verantwortung und da spielen Kriterien wie z. B. Transparenz, Ethik, integrative Herangehensweise und Nutzerorientierung eine wichtige Rolle.

 

Die Wissenschaft stellt sich dieser Verantwortung im Nachhaltigkeitsprozess. Dies sollte Stakeholdern und der breiteren Öffentlichkeit transparent, verständlich und greifbar kommuniziert werden, unter Berücksichtigung neuer innovativer Formate des Dialogs miteinander (Plattform mit unterschiedlichen Formaten, Stakeholder-Management durch geeignete Formate, social media usw.). Die jeweils gewählten Formen der Kommunikation können mit Hinblick auf die Verständlichkeit und Usability (Effizienz und Effektivität) untersucht werden. An dieser Stelle kann sich die HMKW mit Prof. Beckenkamp einbringen und im Rahmen eines studentischen Moduls im laufenden Semester (Sommersemester 2019) erste Ergebnisse Zur Evaluierung der jeweiligen Kommunikationsformate erarbeiten.